Endlich war es soweit – der Mitmachzirkus Quaiser baute sein Zelt auf, in dem die Kinder zu Artisten werden sollten! Für die Grundschülerinnen und Grundschüler der TS-DGS in Todenbüttel und Hanerau- Hademarschen bestand für eine Woche die aufregende Möglichkeit, echte Zirkusluft zu schnuppern. Beim Schnuppern sollte es nicht bleiben – sie selbst wurden Teil der Zirkusvorführung! Am Kennenlerntag wurden die verschiedenen Attraktionen vorgestellt und eingeteilt. An den zwei folgenden Tagen fand dann für jeweils vier Klassen ein dreistündiges Training statt, das am Abend mit dem Höhepunkt – der Zirkusvorstellung – belohnt wurde. Die Viertklässler durften sogar noch genauer hinter die Kulissen schauen. Sie halfen der Zirkusfamilie sowohl beim Auf- als auch beim Abbau des Zeltes.

Gut organisiert und mit zugewandter Ansprache an die Kinder verstand es der Zirkus Quaiser, aus allen Kindern Zirkusartisten zu machen. Jedes Grundschulkind war wichtig in seiner Rolle und konnte über sich hinauswachsen. Für die Tänzerinnen zum Beispiel stellte es zunächst eine große Herausforderung dar, die echte Würgeschlange anzufassen und sogar zu tragen. Anfangs undenkbar trauten sie sich doch und auf der Vorführung am Abend schien es wie selbstverständlich.

Sowohl in Todenbüttel als auch in Hanerau-Hademarschen konnten die Kinder es kaum erwarten um 18.00 Uhr die Manege zu betreten, um ihre Kunststücke vorzuführen. Als sich der rote Vorhang öffnete, die Licht- und Musikeffekte einsetzten, wurden die Grundschülerinnen und Grundschüler zu den Stars in der Manege. In glänzenden Kostümen mit zum Teil prachtvollem Haarschmuck verwandelten sich die Kinder in Bodenturner, Luftakrobaten, Clowns, Zauberer, Trapezkünstler, Tänzerinnen, Tellerdreher und Fakire. Das Publikum bedachte jede Vorführung mit kräftigem Applaus.

Die Lehrkräfte beider Standorte genossen diese Woche mit den Kindern, konnte doch bei allen Eifer, Disziplin und Begeisterung beobachtet werden. Mit Gänsehaut und Lampenfieber erlebte man die Abende, an denen die Kinder mit leuchtenden Augen ihre Übungen präsentierten.

Ein großes Dankeschön geht an die Raiffeisenbank Todenbüttel und unseren Förderverein „nur gemeinsam“! Dieser stellte die großzügige Spende der Raiba zur Verfügung, so dass zusammen mit dem zurückgelegten Basargeld aus dem Februar die Kosten für alle Kinder gedeckt werden konnten.

Nach dieser begeisternden Woche war man sich im Kollegium schnell einig, dass der Zirkus Quaiser alle vier Jahre wiederkommen muss, um allen Grundschulkinder einmal in ihrem Schulleben die Möglichkeit zu geben, eine solch unvergessliche Erfahrung als Artist zu sammeln!

(Ulrike Johannsen)

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Schwindelfreie Luftakrobatinnen aus Todenbüttel

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Mutige Tänzerinnen aus Hanerau-Hademarschen mit der Würgeschlange Kah

 

 

Die Klasse 3d besucht die Hademarscher Feuerwehr

Nachdem wir in den letzten Wochen das Thema „Feuer“ ausführlich im HWS-Unterricht behandelt haben, waren wir am 14. Dezember bei der Hademarscher Feuerwehr. Hier hat uns Herr Popp die Feuerwehrwagen gezeigt. Diese haben uns alle besonders beeindruckt. Außerdem wurden uns die verschiedensten Werkzeuge erklärt, die bei Verkehrsunfällen gebraucht werden. Danach konnten wir die Schutzanzüge und Helme ansehen. Zum Schluss erklärte uns Herr Popp draußen, wie die Hydranten genutzt werden können und was die Zahlen auf dem Hinweisschild bedeuten. Auf dem Rückweg fiel uns dann auch der Hydrant kurz vor der Bedarfsampel an der Schule auf. Es ist toll, dass es Menschen gibt, die sich freiwillig bei der Feuerwehr engagieren und helfen können, wenn ein Notfall eintritt. Ein Junge unserer Klasse ist schon bei der Jugendfeuerwehr und andere Kinder wollen in Zukunft auch mitmachen.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Feuerwehr selten zum Einsatz kommt und wir selbst die Feuerwehr auch nicht rufen müssen.

Viele Grüße von der Klasse 3d

 

 

Die 8. Klasse der TS-DGS Todenbüttel besuchte am Mittwoch, den 08.11.2017, die Sparkassen-Arena.

KIEL. 8.45 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Hohenwestedt. Leises Gemurmel, angespannte Ruhe. Was würde uns heute erwarten? Ein Blick hinter die Kulissen der Sparkassen Arena. Viele von uns waren schon einmal als Besucher dort – aber wie sieht es an den Plätzen aus, wo sonst niemand hinkommt? Mit vielen Fragen im Gepäck stiegen wir in den Zug, um nach Kiel zu fahren.

Als wir am Mittwoch um ca. halb elf vor der 65 Jahre alten Sparkassen-Arena standen, waren alle sehr gespannt. Nach einiger Zeit wurden wir von Sven Nissen in einen Vorraum geholt. Von dort konnten wir in die Arena reinschauen. Dann gingen wir in einen Konferenzraum, wo wir viele Informationen und Antworten auf unsere Fragen erhielten. Nach vielen Fragen haben wir uns auf den Weg gemacht, um Einblicke in die Arena zu bekommen. Begleitet wurden wir auf unserem Rundgang von Andre Santen von der Förde Sparkasse. Zuerst gingen wir in den Backstage- Bereich der Stars, wie z.B. von Nena, und waren überrascht, dass die Räume gar nicht so groß waren, wie wir gedacht hatten. Außerdem bekamen wir die Gelegenheit, in die Umkleideräume des THWs zu gehen. Überall an den Wänden begleitete uns der Schriftzug des Vereins. Herr Nissen erzählte von seinen zahlreichen Erlebnissen in den 27 Jahren in der Sparkassen Arena. Jedes Jahr finden 100 bis 120 Events statt. Als wir dann zur Tribüne mit den max.13.500 Zuschauerplätzen kamen, erfuhren wir viel Wissenswertes über die Technik und den Bau der Arena; dass die vier Pfeiler in den Ecken noch von einem alten Flugzeughangar auf Sylt stammen.

Dann kam es zum Höhepunkt der Führung. Es ging immer eine Etage höher – bis zum besten Erlebnis. Wir durften auf das Zwischendach der Sparkassen Arena und wer schwindelfrei war sogar auf das Hauptdach der Arena, von wo wir bei strahlendem Sonnenschein einen tollen Blick auf Kiel genießen konnten. Das war alles sehr spannend und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Toll, dass wir diese Führung mitmachen durften.

Mit vielen neuen, interessanten Eindrücken ging es mit dem Zug zurück nach Todenbüttel.