Die Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule blickt auf eine über 100jährige Geschichte zurück. Den Namen Theodor Storms trägt die Schule bereits seit 1929. Vorgänger unserer Schule war ein von Wilhelm Mannhardt (29.01.1800 bis 31.12.1890) gründetes "Knabeninstitut" am Ende des 19. Jahrhunderts. 1909 wurde nach Bildung einer Genossenschaft ein neues Gebäude für die Höhere Töchterschule in der Bahnhofstraße gebaut. Doch schon 1912 gab die Neuordnung des Mittelschulwesens in Preußen vom 3. Februar 1910 den Anlass, die Töchterschule in „Gehobene Klassen der Volksschule“ umzuwandeln. Eingangs gab es zwei Schulklassen. Ostern 1913 wurde die dritte Klasse eingerichtet. Das Schulgeld betrug 100 Mark für das erste Jahr, 120 Mark für das zweite und 140 Mark für das dritte Jahr.

1914 war die Schülerzahl der erst 1909 neu gebauten (aber erst seit 1. Februar 1926 so bezeichneten) Mittelschule bereits auf 82 angestiegen, und es wurde beschlossen, ein neues Gebäude zu bauen. Durch den einsetzenden Ersten Weltkrieg, die darauf folgenden schwierigen Jahre und den späteren Zweiten Weltkrieg verzögerte sich das Projekt jedoch um Jahrzehnte. Sie hieß ab 11. November 1929 Theodor-Storm-Schule.

Erst 1956/57 konnte das bereits 1914 geplante Projekt eines Neubaus der Theodor-Storm-Mittelschule auf der vormaligen „Pastorenkoppel“ verwirklicht werden, nunmehr jedoch als komplettes Schulzentrum, welches auch die Volksschule und Kreisberufsschule beherbergte.

Durch die steigenden Schülerzahlen der Baby-Boomer-Generation seit den 1950er und 60er Jahren bedurfte es einer Vergrößerung und Modernisierung der Schulgebäude. 1972/74 entstand schließlich auf „den Bergen“ ein großzügiges, gänzlich neues Schulzentrum mit Mehrzweck-Sporthalle. Die nächsten größeren Veränderungen sollte es dann erst 35 Jahre später (2008/2009) mit der Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule sowie der Fusion mit der Realschule Todenbüttel geben (siehe Schulgeschichte - Die Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule).